Die Maßnahme wurde durch den ESF und das Land Brandenburg unterstützt.

Ziele der Maßnahme:
Der „Sachverständige für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung“ steht dem Bauherren von der Bauausführung über die Inbetriebnahme und Nutzung des Gebäudes beratend zur Seite. Er erkennt Ausführungsfehler bei der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und benennt baurechtliche, technische und terminliche Lösungsansätze, um aufgetretene Mängel zu beheben. Er koordiniert die Teilabnahmen der technischen Brandschutzanlagen und relevanten Bauteile und erstellt die Objektdokumentation als Grundlage für den Bauherren. Gute Brandschutzkonzepte allein sind eben noch kein

Garant für brandschutztechnisch mängelfreie Gebäude. Nur die regelkonforme Umsetzung des Brandschutzkonzeptes gewährleistet die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Funktionssicherheit der geplanten Brandschutzmaßnahmen.

Schwerpunkt des Kurses ist die Vermittlung von praxisnahen Kenntnissen für die bauliche Umsetzung und die fortlaufende Anpassung von Brandschutzkonzepten bis zur Abnahme und Inbetriebnahme der baulichen Anlage. Der Fokus liegt dabei auf den Aufgaben in den Leistungsphasen 5 bis 9.

Ziel ist es, Wissen über die regelkonforme Ausführung von baulichen und anlagentechnischen Brandschutzmaßnahmen zu vertiefen, um brandschutztechnische Sachverhalte im Baustellenalltag schnell und sicher zu beurteilen, Ausführungsfehler frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen bei abweichender Ausführung veranlassen zu können. Die Teilnehmer erwerben zudem Kenntnisse über das Zusammenwirken komplexer Brandschutzsysteme und dem gewerkeübergreifenden brandschutztechnischem Qualitätsmanagement.

Persönlicher Mehrwert:
Der Abschluss der Weiterbildung ermöglicht dem Teilnehmer die fachgerechte brandschutztechnische Bauleitung sowie eine fachkundige Beurteilung von Bestandbauten bzw. Bestandsbauteilen in brandschutztechnischer Hinsicht und ergänzt das vorhandene planerische Fachwissen in Sachen Brandschutz für die Umsetzung auf der Baustelle.